Die Besten Dronen Im Vergleich & Test 2019

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Unterschiedliche Arten von Drohnen im Überblick

Auch wenn es Drohnen noch gar nicht so lange auf dem Markt gibt, gibt es doch eine große Auswahl – nicht nur an verschiedenen Modellen der diversen Hersteller, sondern auch an unterschiedlichen Arten. Wir geben dir einen Überblick über die verfügbaren Drohnen-Arten und deren Verwendungszwecke sowie Eigenarten.

Verschiedene Bauformen

Unterschieden werden können Drohnen unter anderem nach ihrer Bauart bzw. der Anzahl der Propeller. Wir stellen dir die verschiedenen Varianten der Multicopter, wie Drohnen auch genannt werden, nachfolgend vor.

Quadrocopter

Der Quadrocopter ist quasi der Klassiker unter den Drohnen. Alle von uns im Drohne mit Kamera Test sind Quadrocopter. Sie zeichnet aus, dass sie vier einzelne Propeller haben. Ihr Name Quadrocopter stammt von den lateinischen Worten „quadrum“ (Viereck) sowie dem griechischen Wort „πτερόν“ (pteron, bedeutet Flügel). Alternativ werden sie auch Quadcopter, Quadricopter oder Quadrotor genannt.

Unterschieden wird bei den Quadrocopter zwischen zwei Varianten. Es gibt sie einmal in der X4 Bauform und einmal als +4 Bauform. Beim X4 sind die einzelnen Rotoren in Form eines „X“ angeordnet, sodass zwei Propeller schräg nach links und rechts in Flugrichtung zeigen. Bei der anderen Variante sind die Rotorarme um 45 Grad gedreht, sodass einer der Arme direkt nach vorne in Flugrichtung zeigt. Bei ihm ergeben sie also kein „X“, sondern ein „+“. Allerdings ist die X-Form die gängigere.

Hexacopter

Hat eine Drohne zwei Rotoren mehr als ein Quadrocopter, dann handelt es sich um einen Hexacopter. Dieser besteht aus sechs Rotoren, die allesamt ebenfalls in einer Ebene angeordnet sind. Ein Hexacopter hat unterschiedliche Vorteile gegenüber einem Multicopter mit vier Rotoren. Er liegt aufgrund der größeren Menge an Propellern sowie das höhere Aufstiegsgewicht ruhiger in der Luft. Zudem kann er auch höhere Lasten wie schwerere Kameras tragen und in luftige Höhen befördern. Ein weiterer Vorzug der Hexacopter ist, dass sie unempfindlicher auf den Ausfall eines Rotors reagieren. Sollte dies der Fall sein und die Steuerelektronik den Vorfall entsprechend erkennen und ausgleichen können, ist meist noch eine sichere Landung möglich. Bei einem Quadrocopter ist dies deutlich schwieriger bis unmöglich.

Octocopter

Noch zwei Rotoren mehr als der Hexacopter hat der Octocopter zu bieten. Er kommt gleich mit acht Rotoren auf einer Ebene angeflogen. Allerdings ist diese Bauform recht selten, kommt meist nur für Heavy-Lift-Aufgaben zum Einsatz. Denn durch die vielen Rotoren können diese Drohnen noch mehr Gewicht tragen. Das kann z. B. eine besonders schwere Kamera oder auch eine andere Last sein.

Und noch eine kurze Erläuterung, da diese Frage häufiger aufkommt: Multicopter sind alle soeben aufgeführten Bauformen. Denn dies bedeutet lediglich, dass es sich um einen Copter mit mehr als 2 Rotoren auf einer Ebene handelt. Zu den Multicoptern zählen also die oben aufgeführten Quadrocopter, Hexacopter oder Octocopter. Die allseits bekannten Helikopter sind hingegen keine Multicopter, da sich bei diesen Fluggeräten die beiden Rotoren nicht auf einer Ebene befinden.

Verschiedene Arten

Neben den unterschiedlichen Bauformen von Drohnen bzw. Multicoptern, die wir dir soeben vorgestellt haben, kann man auch noch zwischen verschiedenen Arten von Drohnen unterscheiden. Sie sind jeweils für verschiedene Einsatzzwecke gedacht und für diese mit der passenden Ausrüstung ausgestattet.

Hobby-Drohne mit Kamera

In unserem Drohne Test widmen wir uns vor allem dieser Kategorie, den Drohnen mit Kamera für Hobby-Piloten. Drohnen dieser Klasse dienen vor allem für das private Vergnügen und das Aufnehmen von ungewöhnlichen Fotos sowie Videos, z. B. Selfies. Dies ist auch der häufigste Grund für den Kauf einer Drohne (Kauftipps erhältst du in unserem Drohnen Kaufratgeber). Sie gibt es in verschiedenen Preisklassen ab ca. 100 Euro (wie die DroneX Pro, unserem Testsieger) bis hin zu 1.000 Euro und mehr, wie z. B. die mehrere hundert Euro teure Parrot Anafi Drone auf Platz 2.

Je nach Preisklasse unterscheidet sich ihre Ausstattung und ihre Funktionen. Teure Drohnen haben meist eine hochauflösende Kamera für Videos in 4K mit an Bord, sind zudem mit allerhand Funktionen und Features wie ReturnHome oder ActiveTrack sowie einer Gestensteuerung ausgestattet. Auch ihre Flugzeit ist meist länger als bei sehr günstigen Modellen. Eine Ausnahme bildet hier die bereits erwähnte DroneX Pro, die trotz günstigem Preis in unserem Test mehr als überzeugen konnte.

Profi-Drohnen mit Kamera

In der heutigen Zeit kommen bei professionellen TV- und Kinoproduktionen oft ebenfalls Drohnen zum Einsatz. Diese sind aber mit den oben erwähnten Hobby-Fluggeräten kaum zu vergleichen. Während diese meist Quadrocopter sind, kommen bei den Profi-Drohnen meist Hexa-oder Octocopter zum Einsatz. Denn diese Multicopter können, wie wir bereits weiter oben geschildert haben, größere Gewichte tragen. So heben Sie auch professionelles und dementsprechend schweres Kameraequipment in die Lüfte und sorgen so für tolle Aufnahmen, für die früher Kamerakräne oder Helikopter notwendig waren. Dafür sind aber auch die Preise der Profi-Drohnen mit Kamera deutlich höher und für Privatpersonen kaum erschwinglich.

Renn-Drohnen

Eine neumodische Sportart ist der Drohnen-Rennsport. Dieser ist aber immer weiter auf dem Vormarsch. Hierbei kommen spezielle Drohnen zum Einsatz, die vor allem auf hohe Geschwindigkeiten ausgelegt sind. Allerdings haben auch sie eine Kamera an Bord. Schließlich muss der Pilot sehen, wohin seine Drohne fliegt. Hierbei kommen meist FPV-Brillen zum Einsatz, sodass der Pilot quasi virtuell an Bord seiner eigenen Drohne sitzt. Wer schon einmal ein Drohnen-Rennen wie die Drone Racing League im TV gesehen oder live verfolgt hat, wird wissen, wie rasant und spektakulär diese sind Allerdings sind sie auch schwierig zu verfolgen, da die Drohnen vor allem in den kleinen Rennklassen kaum zu sehen und äußerst rasant sind.

Mini-Drohnen

Gerade für Einsteiger und Kinder bieten sich Mini-Drohnen an. Diese gibt es bereits ab rund 20 Euro im Handel. Sie sind sehr klein und leicht, können in der Regel nur drinnen zum Einsatz kommen, da sie draußen jedem lauen Lüftchen zum Opfer fallen würden. Manche Modelle haben auch in diesem absoluten Einsteigerbereich, der auch gerne als Kinderspielzeug bezeichnet wird, auch mit einer Kamera ausgestattet. Als Bildschirm dient auch hier wie bei den Hobby-Modellen in aller Regel das Smartphone.

December 7, 2018

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