Die Besten Dronen Im Vergleich & Test 2019

Home > Drohnen Versicherung: Das gilt es zu beachten

Drohnen Versicherung: Das gilt es zu beachten

Drohnen sind ein durchaus gefährliches „Spielzeug“, die gerade im Falle eines Absturzes oder eines unkontrollierten Fluges für einiges an Schaden bei Personen sowie Gegenständen sorgen können. Seit dem Inkrafttreten einer neuen Verordnung im September 2017 sind die Vorgaben noch strikter und eine sogenannte Drohnen-Haftpflichtversicherung ist Pflicht beim Fliegen eines Multicopters.

Die Versicherung haftet im Schadensfall bis zu der vertraglich festgelegten Deckungssumme. Und wie bei jeder anderen Versicherung gibt es auch bei den Drohnen-Versicherungen große Unterschiede – sowohl bezüglich der gebotenen Leistung als auch der Tarife und damit der für dich verbundenen Kosten. Wir geben dir einen Überblick, warum eine Drohnen-Versicherung so wichtig ist und sagen dir zudem, worauf du bei der Recherche und dem Abschluss einer Drohnen-Haftpflichtversicherung unbedingt achten solltest. Bitte bedenke aber, dass wir keine ausgebildeten Versicherungsexperten sind. Im Notfall hilft dir ein Versicherungsfachmann sicherlich gerne weiter.

Wann ist eine Drohnen-Versicherung Pflicht?

Prinzipiell müssen alle unbenannten Flugobjekte, auch kurz UAV genannt, versichert werden. Die normale Privathaftpflicht, die du vermutlich auch abgeschlossen hast, decken in der Regel Drohnen nicht mit ab. Nur bei einigen wenigen Ausnahmen ist dies der Fall, sodass du in diesem Fall in der Regel keine zusätzliche Drohnen-Versicherung benötigst. Ist dies bei deiner Haftpflichtversicherung nicht eingeschlossen, benötigst du also eine zusätzliche Drohnen-Haftpflichtversicherung.

Ausnahme bilden hier Schäden durch Spielzeuge, die in einer privaten Haftpflichtversicherung meist inkludiert sind. Hierdurch ergibt sich bei den günstigen Mini-Drohnen und Einsteigermodellen mit einer sehr begrenzten Reichweite eine Grauzone, da diese durchaus als Spielzeug angesehen werden können. Wenn du mit diesen nur in deiner Wohnung oder im Garten herumfliegst, kannst du auf eigene Verantwortung in aller Regel auf eine Versicherung verzichten, da das Schadenspotential recht gering ist.

Größere Drohnen mit Kamera fliegen zu lassen birgt hingegen ein deutlich größeres Risiko. Für sie ist in aller Regel eine Drohnen-Versicherung Pflicht. Sie können aufgrund der Größe und des Gewichtes größere und schwerwiegendere Schäden verursachen. Daher sollte bereits aus eigenem Antrieb ein Interesse an einer Versicherung bestehen dürfte. Wichtig zu wissen ist zudem, dass eine Drohnen-Haftpflichtversicherung lediglich für angerichtete Schäden, die bei einem sachgemäßen und rechtlich zulässigen Betrieb entstanden sind, an Personen und Dingen abdeckt. Sie ersetzt nicht die Drohne selbst und mögliche Schäden an dieser, da es sich um eine Haftpflicht- und keine Kaskoversicherung handelt. Genauere Informationen erhältst du bei einem Versicherungsvertreter, der dir sagen kann, was in deiner Haftpflicht abgedeckt ist und was nicht.

Worauf du bei deiner Drohnen-Versicherung achten solltest?

Während früher Copter vor allem über Modellflugvereine wie die DMO versichert wurden, gibt es heute eine bedeutend größere Auswahl. Auch viele mehr oder weniger große Versicherer bieten entsprechende Tarife an, sodass die Zahl groß und die Übersicht zu bekommen schwer ist. Zum Glück gibt es Vergleichsplattformen wie Check24, wo du die Angebote verschiedener Versicherer zugeschnitten auf deine Drohne vergleichen kannst.

Ein wichtiges Kriterium bei der Wahl der passenden Versicherung für deine Drohne ist die Deckungssumme. Diese gibt an, bis zu welchem Betrag die Versicherung Schäden an Personen und Objekten abdeckt. Je höher diese Deckungssumme ist, desto teurer wird am Ende auch der Beitrag für die Versicherung. Welche Summe hier empfehlenswert ist, lässt sich pauschal nur schwierig beantworten. Dies hängt auch von der jeweiligen Umgebung, wo du deine Drohne fliegen lässt, sowie deiner individuellen Einschätzung von Kosten sowie Risiko ab. Generell ist es aber ratsam, die Deckungssumme nicht zu niedrig anzusetzen, damit diese im Fall der Fälle auch ausreichend ist. Sonst zahlt die Versicherung nur einen Teil des angerichteten Schadens. Einige Versicherungen erheben zudem Selbstbeteiligungen, wie es bei KFZ-Versicherungen bekannt ist.

Damit sind wir auch schon bei einem weiteren spannenden Thema: dem Schadensfall. Hoffentlich passiert dir dies nie. Aber dennoch solltest du einiges darüber wissen, wenn es dann doch mal zu einem durch deine Drohne angerichteten Schaden kommt. Meist ist es hierbei egal, ob du selbst geflogen bist oder jemand anderes die Drohne gesteuert hat. Denn die Versicherung gilt üblicherweise für die Drohne, nicht für den Piloten. Allerdings solltest du hier genau auf das Kleingedruckte der Police achten, um hinterher kein böses Erwachen zu haben, wenn ein Freund oder eine Freundin einen Schaden mit deiner Drohne verursacht hat und die Versicherung dann nicht zahlen will.

Generell ist zudem die Zahlung im Schadensfall an bestimmte Richtlinien gebunden. Es ist Voraussetzung, dass du den Copter gemäß der gesetzlichen Rahmenbedingungen nutzt. Daher solltest du dich vorher auf jeden Fall informieren, was legal ist und was nicht. Denn es gibt durchaus einige Orte und Gegebenheiten, in denen Drohnen nicht fliegen dürfen. Zu nennen sind hier z. B. die unmittelbare Umgebung von Flugplätzen oder auch Hauptverkehrsachsen. Sollte es in deren Umgebung, wo das Fliegen mit einer Drohne nicht erlaubt ist, zu einem Schadensfall kommen, wird die Versicherung in aller Regel nicht zahlen. Daher solltest du vorher prüfen, was für Haftungsausschlüsse in der Police verankert sind und dich auch dringend daran halten, damit du nicht im Schadensfall auf den durchaus mal horrende hoch ausfallenden Kosten sitzen bleibst.

Ein weiterer wichtiger Punkt sind natürlich auch die Kosten. Auf diese gehen wir im nächsten Abschnitt ein.

Was kostet eine Haftpflichtversicherung für Drohnen?

Die Kosten für eine Drohnen-Haftpflichtversicherung fallen je nach Modell sowie Versicherungsunternehmen unterschiedlich aus. Sie können von wenigen Euro bis hin zu mehreren hundert Euro im Jahr gehen.

Üblicherweise staffeln die Versicherer die Tarife nach dem Abfluggewicht des Multicopters. Somit gilt: Je schwerer eine Drohne ist, desto teurer ist auch die dafür notwendige Versicherung. Daher solltest du beim Drohne kaufen darauf achten, ein möglichst leichtes Modell zu nehmen – natürlich ohne die für dich wichtigen Kriterien aus unserem Drohnen Kaufratgeber außer Acht zu lassen. Aber je leichter deine Drohne ist, desto günstiger kannst du sie dann auch versichern.

Unser Fazit zu den Drohnen-Versicherungen

Wenn du dir eine größere Drohne wie z. B. die DJI Mavic Pro oder unseren Testsieger DroneX Pro kaufen möchtest, solltest du dich unbedingt ausführlich darüber informieren, ob eine Drohnen-Haftpflichtversicherung notwendig ist. Ist dies der Fall, solltest du diese auch unbedingt abschließen, um im Schadensfall abgesichert zu sein. Denn eine in ein Gebäude stürzende Drohne kann durchaus einen großen Schaden anrichten, den du dann bei fehlender Versicherung selbst beheben musst. Daher empfehlen wir dir einen Versicherungsvergleich, den du im Internet kostenlos durchführen kannst. Ein empfehlenswerter Anbieter ist z. B. Haftpflichthelöden.de.

December 7, 2018

Kommentare


There are no comments available.