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Drohne warten und pflegen: Hierauf solltest du achten

Wenn du lange an deiner neuen Drohne, z. B. einer der Empfehlungen aus unserem Drohne mit Kamera Test, haben möchtest, solltest du diese regelmäßig warten und pflegen. So stellst du sicher, dass sie immer im technisch einwandfreien Zustand ist. Das ist nicht nur von Vorteil, damit sie jederzeit einsatzbereit ist, sondern erhöht auch die Sicherheit bzw. mindert das Risiko von unvorhergesehenen technischen Problemen im Flug. Denn die führen in aller Regel zu einem Absturz, der dann durchaus hohe Kosten nach sich ziehen kann. Mit unseren Tipps und Tricks zur Wartung und Pflege einer Drohne kümmerst du dich bestmöglich um dein Multicopter.

Drohne reinigen

Solange du mit deiner Drohne keine Bruchlandungen im Dreck hinlegst, muss eine Drohne eigentlich kaum sauber gemacht werden. Es kann sich aber beim häufigen Fliegen oder beim offenen Lagern ohne eine passende Tasche oder einen Koffer als Drohnen-Zubehör schon passieren, dass sich eine leichte Staubschicht auf dem Gehäuse deiner Drohne ansammelt. Das ist nicht sonderlich schlimm, da es die Funktion in aller Regel nicht stört. Aber wirklich gut sieht eine verdreckte Drohne natürlich nicht aus.

Daher empfehlen wir dir, deine Drohne regelmäßig zu reinigen. Dies geht am besten mit einem weichen Mikrofastertuch, dass du vielerorts kaufen kannst. Mit ihm wischt du die Drohne vorsichtig ab. Handelt es sich um hartnäckigen Schmutz, kannst du auch ein leicht feuchtes Tuch verwenden. Dieses sollte aber wirklich nur nebelfeucht sein, da sich Drohnen generell nicht so gut mit Feuchtigkeit verstehen. Wende zudem auf keinen Fall zu viel Kraft an, um die sensiblen Teile nicht zu beschädigen.

Wichtiger als die Reinigung des Gehäuses ist das Reinigen der Rotoren. In der Regel sammelt diese eigentlich keinen Dreck auf, da dieser durch die schnellen Umdrehungen sprichwörtlich weggeblasen wird. Sollten die Propeller doch mal schmutzig sein, z. B. nach einem Crash, solltest du diese äußerst vorsichtig reinigen. Losen Schmutz kannst du z. B. wegpusten oder mit einem Blasebalg beseitigen. Nur im äußersten Notfall wische die Propeller ganz vorsichtig ab, ohne diese zu beschädigen. Denn die Propeller sind sehr empfindlich, bereits die kleinste Unwucht oder Beschädigung kann zu einem veränderten Flugverhalten führen.

Drohnen-Akku pflegen

Mit am pflegeintensivsten sind die Akkus einer Drohne. Um sie solltest du dich bestmöglich kümmern, damit sie lange ihre Leistung behalten und damit die Flugzeit nicht reduziert wird. Dies gilt vor allem beim Laden des Akkus, bei dem du durchaus einiges falsch machen kannst und so dem Akku schadest. Generell solltest du vor jedem Flug kontrollieren, ob der Akku komplett vollgeladen ist. Dies sollte der Fall sein, da du den Akku immer komplett vollladen solltest. Vor dem Abheben empfiehlt sich noch eine Sichtprüfung, ob der Akku in einwandfreiem Zustand und nicht aufgebläht ist, bevor du die Drohne dann steigen lässt. Ist ein Akku aufgebläht, demontiere und entsorge diese sofort.

Beim Fliegen ist es ratsam, den Akku nie komplett zu entladen – zumindest meistens nicht. Nur alle ca. 20 Flüge solltest du den Akku einmal komplett leerfliegen. Weißt du, dass du längere Zeit nicht fliegen wirst, solltest du die Akkus bei längerer Nichtverwendung auf einen Ladestand von ca. 50 bis 70 Prozent entladen. Einige Akkus bieten hierfür sogar eine spezielle Entladefunktion an. Ansonsten kannst du sie auch über den Betrieb der Drohne entsprechend leeren.

Weiterhin für die Pflege der Akkus ist wichtig, dass du sie nur in einer Umgebungstemperatur von ca. 5-30°C verwendet. Zudem ist es ratsam, vor dem ersten Abheben die Motoren sowie den Akku für rund 30 Sekunden warm laufen – vor allem dann, wenn es draußen kalt ist. Zudem solltest du darauf achten, dass du kein dauerhaftes maximales Beschleunigen an den Tag legst, da dies die Betriebstemperatur in die Höhe schnellen lässt.

Befolgst du unsere Tipps, sollten die Akkus viele Ladezyklen relativ problemlos überstehen. Allerdings musst du dir bewusst sein, dass sie nicht ewig halten, auch wenn du sie noch so gut behandelst. Bemerkst du, dass trotz pfleglicher Behandlung der Akkus deren Flugzeit stetig sinkt, solltest du über einen Tausch der Akkus nachdenken. Das ist bei den meisten Drohnen kein großer Aufwand, da dies meist sehr einfach geht, um auch Ersatz-Akkus für eine längere Flugzeit schnell und einbauen zu können.

Drohne kalibrieren

Guten Drohnen sind mit einem IMU-Sensor ausgestattet. Dieser sorgt dafür, dass die Drohne gerade in der Luft steht sowie dass der Copter die aktuelle Position bzw. Lage erkennen kann. Sollte der IMU nicht genau arbeiten, fliegt die Drohne nicht mehr gerade, sondern steht schief in der Luft.

Sollte dies bei dir der Fall sei, ist eine Kalibrierung notwendig. Dies geht z. B. bei Drohnen von DJI (z. B. der DJI Mavic Air) bequem über die App. In aller Regel sollte der IMU aber bereits bei der Auslieferung kalibriert sein. Es kann aber durch Erschütterungen beim Transport oder Abstürze dazu kommen, dass er nicht mehr ganz genau eingestellt ist. Dann ist eben eine Kalibrierung des IMO-Sensors deiner Drohne erforderlich.

Gleiches gilt auch für den Kompass der Drohne, der ebenfalls ab Werk kalibriert ist, manchmal aber nachkalibriert werden muss. Es kann z. B. zu Abweichungen kommen, wenn du die Drohne über viele Kilometer transportierst. Ist der Kompass nicht mehr korrekt eingestellt, kann die Drohne nicht mehr automatisch zurück zum Startpunkt zurückfliegen, sodass die „Return to Home“-Funktion gestört ist. Weitere Informationen zum Kalibrieren deiner Drohne findest du in der beiliegenden Anleitung.

December 7, 2018

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