Die Besten Dronen Im Vergleich & Test 2019

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DJI Phantom 4 Advanced Test

Produktbewertung

Kamera

Fliegen

Ausstattung & Lieferumfang

Preis-/Leistung

Gesamt
bewertung

89 %

Winter-Aktion: bis zu 12% sparen

Ist es ein Flugzeug? Nein! Ist es ein UFO? Nein! Ist es Supermann? Nein!! Es ist ein Phantom in der Luft! Um genau zu sein eine Phantom 4 Advanced Drohne von DJI, einem der bekanntesten und führenden Hersteller von Drohnen und Quadrocoptern. Genau diese haben wir uns genauer angeschaut. Was unsere Eindrücke dieser hochwertigen, aber eben auch teuren Drohne sind, verrät dir unser DJI Phantom 4 Advanced Test. Also anschnallen, abheben und los lesen, um dich über diese Drohne von DJI zu informieren. Damit dir die Entscheidung leichter fällt, ob du die DJI Phantom 4 Advanced kaufen solltest oder besser nicht. Aber wie wollen an dieser Stelle ja noch nicht zu viel verraten und den Spannungsbogen aufbauen. Daher keine weitere Umschweife und mit Vollgas in den Phantom 4 Advanced Testbericht.

Ein Phantom am Himmel


Diese Drohne ist nicht das „Phantom der Oper“, sondern das „Phantom am Himmel“. Dort gelangt sie auch bei Neulingen im Drohnenflug recht schnell und sicher hin. Denn diese Drohne ist mit allerhand Technik und Sensoren vollgestopft, die ein sicheres und recht einfaches Flugerlebnis garantieren. Die maximale Flugzeit beträgt mit einer Akkuladung beachtliche 30 Minuten, die Höchstgeschwindigkeit über 70 km/h.

Gesteuert wird die Phantom 4 in der Advanced-Version, die sich in einigen Punkten und Details (wir weisen separat darauf hin) von der Standard-Variante unterscheidet, über die mitgelieferte Fernsteuerung. Auf sie gehen wir aber weiter unten noch einmal genauer ein. Stattdessen wollen wir an dieser Stelle mehr auf die Features der Drohne selbst eingehen. Sie ist unter anderem dank FlightAutonomy und verschiedenen hochauflösenden Sensoren mit Stereo-Vision – genau genommen 5 Sichtsensoren, Dual-Band Satellitenortung (GPS und GLONASS), Ultraschallsensoren und weitere redundanten Sensoren – mit einer Hinderniserkennung ausgestattet.

Das bedeutet, dass sie Hindernisse automatisch erkennt und Kollisionen vermeidet. Diese werden in einer Reichweite von bis zu 15 Metern Abstand erkannt und dann geschickt umgangen. Die nach vorne gerichteten Sichtsensoren können sogar bis zu 30 Meter weit schauen und dann auf Hindernisse durch automatisches Bremsen, Schweben oder Abkehren reagieren. Das ist nicht nur im normalen Flugbetrieb interessant, sondern vor allem auch für die Rückkehrfunktion. Diese Funktion merkt sich während des Fluges die eingeschlagene Route. Danach kann er die gleiche Route auch zurückfliegen, falls einmal das Signal zum Sender verloren gehen sollte.

Zusätzlich kann sie aber auch die Route anpassen, um eben Hindernisse zu umfliegen. Bei der Landung schaut sich dann eine Kamera die Bodenbeschaffenheiten an und checkt so, ob eine sichere Landung möglich ist. Das verhindert Bruchlandungen im Wasser. Zudem sorgt die Sensorausstattung dafür, dass die DJI Phantom 4 Advanced präzise an Ort und Stelle schweben kann sowie sich selbst in komplexen Umgebungen ohne GPS fliegen lässt, ohne dass es zu Kollisionen kommt. Und um es noch abzurunden: Natürlich gibt es auch verschiedene Flugmodi, um genau zu sein drei Stück: P (Position), A (Atti) und S (Sport). Diese passen die Flugeigenschaften je nach Einsatzzweck an.

Eine wirklich gute Kamera


Das Aushängeschild der Phantom 4 Advanced Drohne von DJI ist auf jeden Fall die Kamera. Denn die hat wirklich viel zu bieten. Sie löst mit einem 1-Zoll 20 Megapixel Sensor auf, was unter den von uns getesteten Drohnen mit eine der höchsten Auflösungen ist. Einzig die Parrot Anafi Drone bietet mit 21 Megapixel noch etwas mehr – aber das ist wirklich nur ein minimaler Unterschied und nur die reine Zahl. Etwas außer Konkurrenz ist die DJI Mavic Air, die mit 32 Megapixel Auflösung in anderen Sphären schwebt – allerdings nur die bloße Zahl, nicht aber unbedingt die Bildqualität betreffend.

Denn neben der schieren Megapixel-Flut kann die Kamera auch durch viele andere Aspekte überzeugen. Bereits erwähnt hatten wir, dass sie einen 1 Zoll CMOS Sensor nutzt. Die Größe des Sensors ist bedeutend relevanter als die pure Anzahl der Pixel. Denn ein größerer Sensor ist in der Lage deutlich mehr Informationen aufzunehmen und zu speichern. Das Ergebnis bietet mehr Detailreichtum und besseren Dynamikbereich sowie Rauschabstand und mehr Leistung vor allem bei schlechten Lichtverhältnissen, also z. B. bei der Dämmerung. Dies ist auch einer der großen Vorteile der Advanced-Version, da der besagte Sensor hier beinahe vier Mal größer als der 1/2,3 Zoll Sensor des DJI Phantom 4 in der Standardversion. Es werden größere Pixel genutzt und erreicht mit 12.800 einen größeren maximalen ISO-Bereich, genauso wie besseren Kontrast. Somit sind die Bilder nicht nur detail- und kontrastreicher, sondern auch besser für die Nachbearbeitung geeignet.

Neben den Fotos kann die Phantom 4 Advanced selbstverständlich auch Videos aufnehmen – natürlich in 4K. Um genau zu sein sorgt das verbesserte Videobearbeitungssystem der Drohne für Videos im laut Hersteller „kinoreifen“ und für Produktionen optimierten DCI 4K/60 (4096 x 2160/60 fps), also mit 60 Bildern pro Sekunde. Die Bitrate liegt bei 100 Mbit/s. Es sind auch Zeitlupenaufnahmen in hoher Auflösung möglich, genauso wie Serienaufnahmen mit bis zu 14 Fotos pro Sekunde. Die DJI Phantom 4 Drohne in der Advanced-Bauweise unterstützt den H.265 Video-Codec (maximale Auflösung 4096X2160/30 fps), der bei entsprechender Bitrate die Menge der Bildverarbeitungsprozesse gegenüber dem H.264 Codec verdoppelt, was – wie unser DHI Phantom 4 Advanced Test gezeigt hat – zu einer wirklich signifikanten Verbesserungen in Bezug auf die Bildqualität führt.

Auch ActiveTrack (also automatische Verfolgung anvisierter Objekte) sowie eine Gestensteuerung für Selfies beherrscht die DJI Drohne selbstredend. Nun aber genug des „Fachchinesisch“ und kommen wir zum nächsten Punkt in unserem Testbericht.

Was es sonst noch zu erwähnen gibt


Zum Lieferumfang gehören unter anderem der Akku samt Ladegerät und natürlich die Fernsteuerung. In diese kannst du sogar ein Tablet und nicht nur ein Smartphone einspannen, um die Videosignale der Drohne in Echtzeit auf dem Display angezeigt zu bekommen. Denn einen Bildschirm hat die Fernsteuerung nicht. Hierfür ist die DJI GO 4 App für iOS oder Android erforderlich, die dann unter anderem auch den Batteriestand, die verbleibende Flugzeit und einiges mehr anzeigt.

Die Drohne selbst ist bedeutend größer und schwerer als z. B. die ebenfalls von uns getestete DJI Mavic Pro. Da sie aber noch unter 2 kg wiegt, ist kein Führerschein erforderlich. Möglich ist dies unter anderem durch die Titan- und Magnesiumlegierungen, dank denen der Multicopter stabiler und dennoch leichter ist. Hierdurch ist er auch leichter als die etwas schlechter ausgestattete DJI Phantom 4 in der Standardausführung.

Unser Fazit zum DJI Phantom 4 Advanced Test


Gerade hinsichtlich der Kamera hat die DJI Phantom 4 Advanced echt viel zu bieten. Wenn du eine Drohne mit einer wirklich brillanten Kamera suchst, dann ist dieses Fluggerät die richtige Wahl. Allerdings hat dies auch seinen Preis, der je nach Shop und Angebot gut und gerne die 1.000-Euro-Grenze knackt. Das ist wirklich verdammt viel Geld für zugegebenermaßen aber eben auch viel Gegenleistung. Wem das zu teuer ist, der greift einfach zu unserem Testsieger im Drohne mit Kamera Test, der Drone X Pro. Diese konnte in unserem Drone X Pro Testbericht ebenfalls überzeugen, kostet aber nur einen Bruchteil dieser Drohne vom Markenhersteller DJI.

November 28, 2018

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