Die Besten Dronen Im Vergleich & Test 2019

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DJI Mavic Pro Test

Produktbewertung

Kamera

Fliegen

Ausstattung & Lieferumfang

Preis-/Leistung

Gesamt
bewertung

90 %

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DJI ist einer der Marktführer für Drohnen im Hobby- und semiprofessionellen Bereich. Eines der höherpreisigen Modelle ist die DJI Mavic Pro, die es bei Amazon für rund 1.000 Euro gibt. Aber was taugt diese Version der Mavic Drohne von DJI? Genau dieser Frage sind wir in unserem DJI Mavic Pro Test nachgegangen.

Wie fliegt die DJI Mavic Pro?


Beginnen wir mit dem wichtigsten bei einem Drohnen Test, den Flugeigenschaften. Hier kann die Mavic Pro im Test absolut überzeugen. Die DJI Mavic Pro Reichweite ist beeindruckend. Dank des eigenen Systems OcuSync (statt Wi-Fi) liegt diese bei ungestörter Sicht bei bis zu 7 km Übertragungsreichweite. Mit einer Akkuladung legt das Fluggerät bis zu 13 km zurück und bleibt maximal 27 Minuten in der Luft. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei beeindruckenden 65 km/h im Sport-Modus – das ist verdammt rasant.

Neben diesen harten Fakten kann die DJI Mavic Pro auch sonst in unserem Test überzeugen. Sie ist mit 4 optischen Sensoren ausgestattet, die zusammen mit FlightAutonomy Hindernisse auf bis zu 15 m Entfernung wahrzunehmen und diese gekonnt durch aktives Bremsen oder Schweben umgehen. Das ist vor allem für den „Return to Home” Modus praktisch, bei dem das Teil von alleine zum Startpunkt zurückfliegt. Beim präzisen Schweben auf der Stelle helfen ihr eine Satellitenortung bei offenen Gelände sowie die Sensoren in Gebäuden und Orten ohne GPS. Und für die präzise Navigation (z. B. vor und während Aufnahmen sowie beim Fliegen in Gebäuden) hilft der Stativ-Modus, bei dem jede Bewegung der Mavic Pro langsam und präzise ausgeführt wird. Das ist auch für Anfänger und die ersten Flugerfahrungen praktisch. Zudem ist die Mavic Pro viel kleiner und kompakter sowie mit 743 g auch leichter als die DJI Phantom 4, die wir als Advanced getestet haben.

Ultra-HD-Videos dank 4K Kamera


Nachdem wir nun bereits die Flugeigenschaften und die technische Ausstattung abseits der Kamera begutachtet haben, ist nun die Bewertung der Kamera in unserem DJI Mavic Pro Test an der Reihe. Schließlich ist das Aufnehmen von Videos und Fotos wohl der häufigste Grund beim DJI Mavic Pro kaufen, mal abgesehen von dem definitiv ebenfalls vorhandenen Spaß am Fliegen.

Sollte also die an Bord befindliche Kamera eines der für dich entscheidenden Kaufkriterien sein, machst du bei der Pro-Version der Mavic Drohne nicht viel verkehrt. Sie ist mit einer 4K Kamera ausgestattet, die somit hochauflösende Videos in Ultra HD aufzeichnen kann. Das ist schon definitiv beindruckend und ein Argument für diese teure Drohne. Zumal das Teil ruckelfreie 30 Bilder pro Sekunden auch bei 4K schafft. Ebenfalls vorteilhaft ist, dass bei der Mavic Pro keine elektrischen Bildstabilisierer im Einsatz sind, um echtes 4K zu garantieren. Stattdessen kommt ein miniaturisiertes und ultrapräzises 3-Achsen Gimbal zum Einsatz, das DJI extra für die Mavic Drohnen entwickelt hat. Dieses Gimbal ist in der Lage, selbst bei hohen Geschwindigkeiten – noch einmal sei in Erinnerung geholt, dass sie über 60 km/h schnell fliegen kann – die Kamera selbst ruhig hält, sodass keine verwackelten Fotos und Videos, sondern scharfe Aufnahmen das Ergebnis sind.

Davon profitierst du natürlich auch beim Fotografieren aus der Luft. Die Fotos werden mit 12 Megapixel geschossen, was deutlich weniger ist als bei der Parrot Anafi Drone, die sogar auf 21 Megapixel kommt. Für „normale“ Aufnahmen, die nicht im gigantischen Format gedruckt werden sollen oder von denen kleine Ausschnitte sehr stark vergrößert werden sollen, macht dies aber kaum einen Unterschied. Somit reicht auch diese Megapixel-Anzahl, die auf Niveau heutiger Smartphones liegt, absolut aus. Für die Nachbearbeitung ist von Vorteil, dass die Kamera auch das Adobe DNG RAW Format unterstützt – wer sich mit Bildbearbeitung auskennt, wird wissen was gemeint ist und welche Vorteile dies bietet. Hierauf genauer einzugehen würde den Rahmen dieses DJI Mavic Pro Tests sprengen. Stattdessen sei auf unseren Ratgeber mit den Tipps und Tricks zur Drohnen-Fotografie verwiesen.

Im Praxistest als praktisch haben sich zudem noch zwei weitere Funktionen erwiesen. Schwebt die Mavic Pro Drohne über dir und ist die Kamera auf dich ausgerichtet, kannst du einfach winken, um ein Selfie zu schießen. Denn das Fluggerät unterstützt einen Gesten-Modus. Ebenfalls praktisch und durchaus unterhaltsam ist ActiveTrack. Dank diesem Feature verfolgt die Drohne ein aktiviertes Ziel – das ist fast besser als in jedem Agentenfilm.

Alles dabei, um sofort abzuheben


Der Lieferumfang der DJI Mavic Pro umfasst alles, was du zum sofortigen Abheben benötigst – vorausgesetzt, dass du vorher noch schnell die Akkus mit dem mitgelieferten Ladegerät samt Kabel auflädst. Ansonsten gehören neben dem Fluggerät selbst auch noch der intelligente Smart Flight Akku, die obligatorische Fernbedienung sowie die benötigten RC-Kabel (Lightning-Kabel und Standard Micro-USB-Kabel sowie Type-C-Kabel) und der RC-Kabelschieber zum Lieferumfang. Ebenfalls in der Verpackung findest du einen Gimbal-Deckel sowie die Gimbal-Klemme, ein paar Propeller sowie eine microSD Karte mit einer Kapazität von 16 GB für die Aufnahmen deiner Flüge.

Was natürlich nicht im Lieferumfang dabei ist, ist ein Smartphone zum Einspannen in die Fernsteuerung. Auf dessen Display wird dann der 1080P/720P Live Feed der Drohne angezeigt, sodass du quasi mit an Bord der Mavic Pro fliegst. Die Fernbedienung selbst hat ebenfalls ein kleines Display zwischen den beiden Steuerknüppeln, über den einige wichtige Informationen angezeigt werden. So bleibt auf dem Smartphone mehr Platz für das eingefangene Videosignal. Zudem ist zu erwähnen, dass die Fernsteuerung ganz passabel in der Hand liegt und durchaus einen einigermaßen wertigen Eindruck macht.

Gut, aber eben auch teuer


Das ist aber auch gut so, denn die DJI Mavic Pro ist wahrlich kein Schnäppchen. Sie hat in Sachen Ausstattung noch etwas mehr zu bieten als die Parrot Anafi Drone. Dafür ist sie aber auch noch einmal rund 200 Euro bzgl. des Straßenpreises, wenn du die DJI Mavic Pro bei Amazon kaufst, bzw. sogar 400 Euro gegenüber dem UVP teurer. Das ist schon ein ganzer Haufen Geld, der da zusätzlich über den (virtuellen) Ladentisch wandert. Dafür bietet das Fluggerät aber eben auch eine noch größere Reichweite und einige weitere Features gegenüber der Drohne von Parrot.

Ganz und gar unter geht die Mavic Pro im Preis-/Leistungsvergleich mit der Drone X Pro. Wie unser Drone X Pro Test und unsere Erfahrungen mit dieser Drohne gezeigt haben, bietet sie ebenfalls einiges an Funktion und Ausstattung. Auch wenn die Kamera nicht ganz so hoch auflöst und auch nicht so viele technische Raffinessen mit an Bord sind, spricht doch das Preis-/Leistungsverhältnis eindeutig für die günstige Drohne aus dem Internet. Denn die DroneX Pro kostet gerade einmal ein Zehntel (!!!) der DJI Mavic Pro. Das ist schon wirklich ein krasser Unterschied, der vor allem für Einsteiger und Anfänger im Drohnenflug gravierend ist.

Unser Fazit zum DJI Mavic Pro Test


Diese Drohne, das hat unser DJI Mavic Pro Test gezeigt, hat wirklich einiges zu bieten – nicht nur bei der Ausstattung und den Funktionen, sondern eben auch beim Preis. Das ist in gewisser Weise gerechtfertigt. Allerdings ist es dann am Ende doch etwas unverständlich, wenn man sieht, dass die DroneX Pro so viel günstiger angeboten wird. Ja, sie bietet etwas weniger Features. Aber sie kostet eben auch viel, viel weniger. Für alle Drohnen-Profis, die gerne 1.000 Euro für ihr neues „Spielzeug“ ausgeben, ist die DJI Mavic Pro eine richtig gute Sache. Alle anderen greifen besser zum günstigen Einsteiger-Modell mit Profi-Funktionen.

November 28, 2018

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