Die Besten Dronen Im Vergleich & Test 2019

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DJI Mavic Air Test

Produktbewertung

Kamera

Fliegen

Ausstattung & Lieferumfang

Preis-/Leistung

Gesamt
bewertung

87 %

Von den Mavic-Drohnen bietet DJI gleich zwei verschiedene Baureihen an. Neben der von uns ebenfalls getesteten DJI Mavic Pro gibt es zudem auch die Mavic Air. Und genau die schauen wir uns an dieser Stelle in unserem Testbericht an. Was hat die DJI Mavic Air zu bieten? Lohnt es sich die DJI Mavic Air zu kaufen? Diese und viele weitere Fragen beantworten wir dir in unserem DJI Mavic Air Test.
Beginnen wir unseren DJI Mavic Air Test mit der Ausstattung und den Flugeigenschaften. Da das DJI Mavic Air Gewicht gering ist, um genau zu sein bei 430 Gramm, ist die nur 16,8 x 18,4 x 6,4 cm große Drohne ohne Führerschein zu fliegen. Für einen bequemen Transport kann sie noch kompakter zusammengefaltet werden. Dann ist sie gerade einmal so groß und breit wie ein iPhone. Die Flugzeit beträgt maximal 21 Minuten. Durchaus beeindruckend, aber kein Bestwert in unserem Drohnen Test, ist auch die DJI Mavic Reichweite, die mit der mitgelieferten Fernsteuerung bei bis zu 4 km liegt, aber natürlich auch von den Sichtverhältnissen und Hindernissen abhängig ist.

Der in der DJI Mavic Air integrierte Akku lässt Flugzeiten von bis zu 21 Minuten am Stück zu, bevor dieser neu geladen werden muss. Die maximal mögliche Geschwindigkeit beträgt gut 68 km/h, was durchaus recht flott ist und sich im Vergleich nur der Phantom 4 geschlagen geben muss. Geflogen werden kann die Drohne in verschiedenen Modi. Neben ActiveTrack, auf das wir weiter unten noch genauer eingehen, sind unter anderem zwei neue QuickShots mit an Bord. Ebenfalls spannend ist das mit dem Rücksichtsensor mögliche TapFly, um rückwärts zu fliegen. Apropos Sensoren: Das integrierte FlightAutonomy 2.0 bietet eine Umfelderkennung in drei Richtungen, nämlich nach vorne, nach hinten und nach unten. Es besteht aus besteht aus der Primärkamera, vor-, rück und abwärts gerichteten Sichtsensoren, einem abwärts gerichteten Infrarotsystem, redundanten IMU-Einheiten, fortschrittlicher VIO-Technologie und mehreren Rechenkernen.

Nicht ganz so viele Megapixel


Die Kamera an Bord der DJI Mavic Air schmeißt mit Megapixel nicht ganz so um sich wie andere Drohnen in unserem Test. Immerhin 12 Megapixel hat sie aber auch zu bieten – und damit nicht ganz so viele wie die meisten anderen in unserem großen Drohne mit Kamera Test. Allerdings weißt du vermutlich, dass nur die reine Anzahl an Pixeln nicht sonderlich viel über die Bildqualität aussagt. Die ist bei der DJI Mavic Air zweifelsohne gut – mehr dazu weiter unten – aber sie ist eben nicht so überragend wie z. B. bei der gar nicht mal so viel teureren DJI Phantom 4 Advanced. Die kommt nämlich mit 20 Megapixel und vor allem einem 1 Zoll großen Sensor daher, während die Mavic Air „nur“ mit einem 1/2.3 Zoll CMOS Sensor mit 12 Megapixeln und ein f/2.8 Objektiv mit einer Brennweitenentsprechung von 24 mm ausgestattet ist. Im Duell gegen die Mavic Pro unterscheidet sie sich pixelmäßig hingegen nicht.

Beeindruckend sind die Kugelpanoramen, die die Mavic Air mit bis zu 32 Megapixel aufnimmt. Hierbei werden 25 Fotos in 8 Sekunden aufgenommen, die anschließend zu einem gestochen scharfen Kugelpanorama verrechnet werden. Hierfür stehen verschiedene Panoramamodi, inklusive horizontal, vertikal und 180°, zur Wahl. Gegen das Verwackeln der Aufnahmen im Flug setzt auch die Air-Version der Mavic auf ein 3-achsiges Gimbal. Ebenfalls praktisch ist auch der neue HDR Algorithmus, der dich bei der intelligenten Auswahl der richtigen Belichtungseinstellungen für die gegebenen Lichtverhältnisse unterstützt und so zu besseren Ergebnissen beiträgt. Laut Hersteller ist dies zudem die kleinste DJI Drohne mit dieser Gimbal-Ausstattung, die erwiesenermaßen bei Aufnahmen von Fotos und Videos deutliche Vorteile bringt.

Praktisch für die Aufnahme von Selfies ist die (allerdings für DJI-Drohnen standardmäßige) Gestensteuerung. In eine ähnliche Richtung geht der ActiveTrack-Modus, bei dem die Kamera einem anvisierten Objekt automatisch folgt. Dies ist ideal für Sport- und Actionvideos – womit wir schon beim nächsten Thema sind: der Videoaufnahme. Die beherrscht die Mavic Air Drone natürlich auch. Sie nimmt Videos mit 4K mit 30 Bildern pro Sekunde (30 fps) sowie 100 Mbit/s auf. Besonders beeindruckend sind aber auch hier die Zeitlupenaufnahmen, die mit bis zu 1080p (Full HD) und 120 Bildern pro Sekunde (120 fps) möglich sind. Aufgenommen werden die Aufnahmen auf dem 8 GB großen internen Speicher, der zusätzlich noch über einen Micro-SD-Speicherkartensteckplatz erweitert werden kann. Der Export der Dateien erfolgt dann über einen USB 3.0 Typ C-Anschluss.

Optional auch FPV


Geflogen wird natürlich mit der zum Lieferumfang gehörenden Fernsteuerung, die ebenfalls passend zur Drohne sehr kompakt und zudem faltbar ist. Selbst die beiden Steuerknüppel sind für noch kompaktere Abmessungen abnehmbar und können dann in der Fernsteuerung verwahrt werden. Somit ist diese Drohne wirklich perfekt für unterwegs und kann auf jeden Ausflug und jedes Abenteuer mitgenommen werden. Dennoch liegt die Fernbedienung, wie unser DJI Mavic Air Test gezeigt hat, recht angenehm in der Hand.

Unten kann ein Smartphone wie ein iPhone eingespannt werden, dass dann für die Bedienung der Kamera genutzt wird und zudem auch noch einige Daten anzeigt. Möglich macht dies die kostenlose App DJI GO 4.0, die es für iOS und Android gibt.

Neben der Standardausführung mit dem logischerweise geringsten Preis gibt es noch weitere Sets. Wer mehr oder weniger live „in der Drohne“ mitfliegen möchte, nimmt das deutlich teurere Set „Mavic Air + Goggles“, bei dem die VR-Brille von DJI zum Lieferumfang gehört. Dann sind auch FPV-Flüge möglich. Wer auf die Brille verzichten kann, aber mehr Lieferumfang wünscht, der schaut sich das Set „DJI Mavic Air Fly More Combo“ an. Gegen einen relativ geringen Aufpreis gibt es dann deutlich mehr Lieferumfang, unter anderem ein paar Ersatzteile, mehr DJI Mavic Air Akkus für mehr Flugzeit und mehr, die bei DJI Mavic Air Fly More Combo enthalten sind.

Unser Fazit zum DJI Mavic Air Test


Wenn du auf der Suche nach einer Drohne bist, die jedes Abenteuer mitmacht, dann ist die DJI Mavic Air eine gute Wahl. Sie ist jetzt nicht spitzenmäßig ausgestattet, wie unser DJI Mavic Air Test zeigt, aber bietet durchaus eine solide Reichweite, eine gute Kamera und viele sinnvolle Funktionen und Eigenschaften.

Insgesamt müssen wir aber festhalten, dass die DJI Mavic Air jetzt auch nicht so überragend viele Vorteile bietet im Vergleich zur ebenfalls von uns getesteten DroneX Pro. Dessen großer Vorteil ist, dass sie nicht mal eben rund 800 Euro kostet, sondern gerade mal 100 Euro. Das ist ein gewaltiger Unterschied, wobei die Unterschiede und Möglichkeiten zwischen den beiden Drohnen bei weitem nicht so gewaltig ausfallen wie die Differenz beim Preis.

November 28, 2018

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